Das Rails Cookbook (geschrieben von Rob Orsini) liegt seit einiger Zeit bei mir auf dem Schreibtisch und nun bin ich endlich dazu gekommen es mir genauer anzuschauen.

Die Inhalte umfassen von der Installation von Rails bis zum Deployment fertiger Anwendungen und vom Action Controller bis Ajax alle wichtigen Themen (auch umfassende Rezepte für Testing und Debuging, was ja nie aus der Mode kommen wird) und es ist bereits auf Rails 1.2 ausgerichtet. Somit wird es sicherlich nicht all zu schnell veralten. Auch für das, aus meiner Sicht wichtige, Thema Security werden, wenn auch leider wenige, Rezepte mitgegeben. Insgesamt ist das Buch sehr übersichtlich und enthält einige sehr nützliche Rezepte wie z.B. das komplette Kapitel 6. RESTful Development, in dem die REST Methodik, die erst seit 1.2 voll integriert ist, beschrieben wird.

Durch die Rezepte finde ich die Rails Konzepte sehr verständlich vermittelt. Die Tiefe die mir manchmal fehlt wird ausgeglichen durch Links, die immer wieder am Ende der Rezepte angehängt sind und auf weiterführende Informationen und interessante Tips und Tricks zu den jeweiligen Themen verweisen. Um das Rails Konzept zu lernen und als Nachschlagewerk ist das Buch aus meiner Sicht dadurch hervorragend geeignet.

Neu auf dem Markt und klasse Idee, da hier eindeutig eine „Marktlücke“ herrschte: Ruby on Rails Security der Blog.

Ein kleiner Tipp an alle Linux Admins, die zum ersten Mal mit HP-UX in Kontakt kommen: killall funktioniert unter HP-UX anders als unter Linux. Unter Linux wird der Namen der Prozesse mitgegeben die abgeschossen werden sollen. Unter HP-UX ist die Funktionalität dezent anders: Der Parameter wird ignoriert und alle Prozesse abgeschossen.

D.h. egal wie ähnlich auch immer die Befehle zwischen verschiedenen Unix Varianten heissen, die Ähnlichkeit kann täuschen.

Der Versuch den Linux Kernel basierend auf  gentoo-sources-2.6.17.6 als UML Kernel zu kompilieren schlug fehl. Mit dem Patch jmpbuf läuft die Kompilation nun tadellos durch.

Mein Backuprechner ist nun auf Gentoo mit Gnome angekommen. Der Rechner hat nur 256 MB Speicher und ist ein alter AMD Athlon XP mit 1,6G aber ist wunderbar performant obwohl gnome, epiphany und SeaMonkey gleichzeitig laufen. Mein neuer Rechner der mit 1Gig Ram und einem AMD Turion 64 versorgt ist läuft mit kde nicht schneller. D.h. tuning ist angesagt.

Als nächsten Schritt wird nun der Backuprechner zu einer Xen Umgebung umgebaut um Puppet in einer grossen Umgebung (wieviele Xen Knoten man auch immer mit 256 MB laufen lassen kann) zu testen. Puppet ist ein Werkzeug um die Administration von Unix Rechnern in bestimmtem Umfang zu industralisieren mit Windows auf der Roadmap.

In folgendem Video stellt Carly Fiorina im MIT Ihre Ansichten zur Führung einer Firma vor. Wenn auch manchmal etwas lehrbuchhaft ist mir das Video auf jeden Fall die investierte Stunde wert.

Die Frage die ich mir nun natürlich stelle ist: Wie konnte das HP Board so extrem abrutschen? Wenn ich Bob Sutton richtig interpretiere, kann das wohl in viele Teams passieren, wenn die falschen Ereignisse zusammenkommen und die Teammitglider anfangen sich gegenseitig zu misstrauen. Ein Teufelskreis.

Dieser Artikel hat mich heute doch etwas überrascht. Gestern dachte ich noch nur andere Länder würden Open Source ernsthaft einsetzen, aber tatsächlich scheint nun auch in unserer Bundesrepublik der Funke übergesprungen zu sein und noch dazu in einer extrem harschen Umgebung wie dem Auswärtigen Amt in dem sehr hohe Sicherheit eine Basisanforderung ist.

Es scheint ein Damm gebrochen zu sein. Nachdem Brasilien auf Open Source umsteigen will und Russland die Überlegungen anstellt hat sich nun auch Süd Afrika dazu entschlossen die staatlichen Rechner auf Open Source umzustellen. Die inzwischen hohe Qualität der Software, insbesondere auch im Sicherheitsbereich, macht dies möglich. Und wenn die Qualität derzeit an bestimmten Ecken nicht stimmt sollte, durch den Bedarf der Staaten sichere und zuverlässige Software einsetzen zu müssen, könnte ich mir vorstellen, dass diese nun Teile der ursprünglichen Lizenz Zahlungen in Entwickler und Tester investieren wodurch Alle gewinnen.

Was passiert eigentlich derzeit in München?

Eine der häufigsten Tätigkeiten eines Unix Admins ist folgende Handbewegung:

cd
ll

Dank folgendem Script (entnommen von Jonathan Wellons Technical Blog) kann das auch schneller gehen. Einfach folgendes Script am Ende der .bashrc einfügen:

alias lc="cl"
function cl () {
	if [ $# = 0 ]; then
		cd && ll
	else
		cd "$*" && ll
	fi
}

Bei jedem Wechsel in ein Verzeichniss mit dem Befehl „cl“ oder „lc“ wird nun automatisch ein cd in das Verzeichniss mit darauf folgendem ll ausgeführt.

Durch Retrospectacle habe ich einen Artikel auf Newcientist gefunden, laut dessen die NASA plant Weltraumanzüge zu bauen, die einen Teil Ihres Energiebedarfes durch Prestinmoleküle decken können. Wie Retrospectacle bereits sagt, jedes Molekül liefert nur einen sehr geringen Beitrag zur Versogung was natürlich durch eine grosse Anzahl kompensiert werden kann. Eine wunderbare Form der grünen Energiegewinnung (in doppeltem Sinne).

Aber es muss nicht bei den Anzügen aufhören. Z.B. könnte man ein ganzes Gebäude mit einer selbstheilenden Schicht dieser Moleküle bedecken wordurch alleine durch Windbewegungen Energie erzeugt werden könnte. Und da das Molekül Energie durch Vibrationen erzeugt wäre es möglich dies auch in Bereichen einzusetzen in denen diese ständig auftreten wie z.B. auf der Meeresoberfläche oder auch an den Gleisen in einem S-Bahn Tunnel.

Dies ist natürlich noch Zukunftsmusik, allerdings habe ich die Hoffnung, dass der Weg von einer Anzugversorgung bis zu einer Matte die ich an die Wand tackere nicht allzu weit sein sollte. Leider wurde in dem Artikel kein Zeitrahmen bis zum Prototypen genannt.